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weniger theuer. Glücklich das Herz, das den Schmerz durch ſteinerne Denkmäler betrügen kann.“
„Sie ſprechen wahr; meiner Mutter gedenkt Niemand mehr als ihr Sohn. Ich kam hieher, um ein langes, letztes Lebewohl dieſer heiligen Stelle zu ſagen, ehe ich das Land meiner Geburt für immer verlaſſe. Unſere Zuſammenkunft iſt ganz zufällig,“ bemerkte Albert, gleichſam um einer ungünſtigen Deutung dieſer Scene zu begegnen.„Oft, oft habe ich Sie beobachtet, oft bin ich hier geſtanden, vor den Blicken verborgen und wagte es nie, bis dieſen Augenblick, Ihnen entgegen zu treten. Ehe wir ſcheiden, laſſen Sie uns von einem Weſen ſprechen, das mir theurer, weit theurer iſt als ich ſelbſt.
„Von Konſtanze,“ antwortete die Fürſtin zit⸗ ternd bei der Ahnung, des wahrſcheinlichen Gegen⸗ ſtandes ſeiner Mittheilung. 3
„Wie kann ich einen paſſenderen Ort finden, als das Grab einer Mutter, um das Wohl ihres Kindes zu beſprechen? Ella,“ fuhr er fort,„bald werden wir durch Bande der Verwandtſchaft ver⸗ knüpft ſeyn, Bande, von denen wir uns nichts träu⸗ men ließen. Meine Schweſter wird fortan auch die Ihrige ſeyn. Wenn ich fern bin, müſſen Sie ſie lieben, um ihretwillen, vielleicht auch um meinet⸗ willen.“—


