Teil eines Werkes 
3. Band (1839)
Entstehung
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Vieles erhöht, als Albert das Tagebuch Las Caſes' durchlas. Florville hatte Albert auf deſſen dringen⸗ des Bitten dieſe Bände gegeben, die er mit Be⸗ gierde durchlas. Jede Seite ſchien auf Napoleons Sache ein neues Licht zu werfen, und dadurch ſtieg der Chevalier immer höher in ſeiner Achtung; denn dieſe Blätter blendeten Alberts Urtheil über die ge⸗ fährliche politiſche Tendenz von Florville's Anſichten und die Folgen, welche davon zu erwarten waren. Italiens, ja ſeiner ſelbſt müde, brachte Albert ſeine Zeit in einem Zuſtande beſtändiger Unruhe zu. Der Tag, der keine Nachrichten von Wien brachte, war im Kalender ſeines Gedächtniſſes durchſtrichen. Er war ſchon einige Wochen abweſend, als er ſich einzubilden anfing, der Verkehr zwiſchen ihm und ſeinen Freunden werde ſchwächer. Ungeduldig zu warten, wurde er verdrießlich, als die Zeit, welche gewöhnlich zwiſchen dem Empfang von Briefen da⸗ zwiſchen lag, ſich über die gewöhnlichen Gränzen ausdehnte.. Inzwiſchen war Graf Roſenthal bei der erſten Nachricht von Lindenbergs Sturz in aller Eile ab⸗ gereist. Entſchloſſen, dieſe Kunde perſönlich ſeinem Sohne zu überbringen, hatte er ſei beſchleunigt, daß die Neuigkeiten, die er üb noch nicht über die diplomatiſchen K ſſe Pinans