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das ſcherzende Lächeln, das wie Sonnenſchein in den glänzenden Augen und um den ſchönen Mund zu ſpielen ſchien, ſelbſt jenes ſchwache Lächeln, das einen Augenblick zuvor ihre Züge erheitert hatte, war geflohen. Sie ſtand ruhig einer Bildſäule gleich.
„Um ſeinet⸗ und um Ihretwillen,“ verſetzte Ella mild,„ich bin Euch Beiden Gehorſam ſchuldig.“
„Darf ich auf Deine Klugheit bauen? Ge⸗ denke, daß das Gelübde, welches Du heute aus⸗ geſprochen, ein vollſtändiges Aufgeben aller früheren Intereſſen, aller ſelbſtſüchtigen Erwägungen verlangt. Schweigen iſt jetzt Deine Pflicht.“
„Noch einmal erneuere ich den heiligen Schwur, der mich an ihn bindet. Noch einmal wiederhole ich im Angeſicht des Himmels, daß ich mit keinem Wort, keiner Handlung den Frieden, das Vertrauen Corſini's ſtören will. Was auch mein Schickſal ſeyn mag, welche Prüfungen mir auch vorbehalten ſeyn mögen, ihm wenigſtens ſoll der Schmerz erſpart werden, ſie zu theilen.“
„Theures, edles Mädchen!“ rief die Mutter.
„Nein, ich verdiene dieſes Lob nicht, ich bin nur dankbar. Warum ſollte auch er zum Unglück verurtheilt ſeyn? Ein Opfer iſt genug!“ Und Ella drückte krampfhaft ihren Ehering.
„Du wirſt, Du mußt glücklich ſeyn. Dieſe


