% 241&
lle, erlebt, Dich, mein armes verlaſſenes Mädchen, als der die geehrte Gattin Corſini's zu ſehen. Der Himmel grend hat meine Gebete erhört!“ und mit dieſen Worten er⸗ ſchloß die Baroneſſe die Fürſtin in ihre Arme.
netze„Es iſt gut! Das Opfer hat mich weniger ge⸗ J be⸗ coſtet, als ich fürchtete,“ verſetzte ſanft die Braut teine mit einem matten Lächeln, das fruchtlos gegen her⸗ allei vorbrechende Thränen ankämpfte.
ſnun⸗„Du biſt nicht glücklich! O mein Kind, wenn er ſe Dein Schickſal kein glückliches werden ſollte, muß Leo⸗ ich mir Vorwürfe machen. Ich habe Dich beredet. rdas Vielleicht habe ich gefehlt, mache mir keinen Vor⸗ der wurf, klage nicht meinen mütterlichen Ehrgeiz an.“ unter„Ich bin nicht unglücklich,“ ſagte die Braut mit
einiger Anſtrengung;„ich habe mich ganz in mein
vrur Geſchick ergeben.“ tat„Lächle nicht ſo. Dieſer ruhige Blick dringt bis in mein Herz. O ſey glücklich, ſey glücklich,
/
b wenn Du kannſt, um meinet⸗ und um ſeinetwillen.“ 3 Während ſie dieſe Worte mit ſchwacher Stimme en ſprach, blickte Frau von Lindenberg bittend in das
Antlitz Ella's und fand darin eine ſtärkere Aehnlich⸗ he, i keit als je mit ihrem verlorenen Gatten. Die ru⸗ Ül 4 higen, beinahe heitern Züge hatten jenen Ausdruck en er des Nachdenkens und der Entſchloſſenheit, der ſeine u40 Mienen ausgezeichnet hatte. Die fliegende Röthe, abe
Ella. II. 16


