Teil eines Werkes 
2. Band (1839)
Entstehung
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Andenkens, eines Buchs, eines unbedeutenden Ge⸗ ſchenks, einer Blume, einer zufälligen Aehnlichkeit noch oft die blühende Wange des Weibes bleichen und den Glanz jener Augen verlöſchen, die noch einen Augenblick zuvor in der fröhlichen Heiterkeit neu entzündeter Reize und Wünſche ſtrahlten. Der einſtige Gegenſtand glühender Anbetung malt ſich wieder der Phantaſie vor mit all dem reizenden Zauber, der einſt die Einbildungskraft gefangen nahm; die dazwiſchen liegende Zeit wird vergeſſen; und die ganze Gegenwart geht unter in der Erinne⸗

rung an die Vergangenheit. Tag und Stunde, die

Jahreszeit, der Ton der Stimme, der Blick, die Worte, der Ort, ja ſelbſt die eenruſände. die doch einſt, als die Seele ganz von dem Einen in Beſitz genommen war, ſo geringfügig erſchienen waren, kehren ie durch einen Zauberſchlag mit jener Lersdeniene in die Erinnerung zu⸗ rück, durch iefes Gefübl ſtets bezeichnet iſt. Das Weſen, d u bil das unſrige ſo e erwoben enheit Alles er⸗

ſtorben ſchien, Gegenwart allein die Welt um uns her be deſſen Lächeln unſere Lebens⸗

te,

geiſter erregte, deſſen düſterer Blick jeden Keim

der Fröblichkeit in uns erſtickte: dieſes Weſen hat,

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