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gleich einem gefallenen Sterne, aufgehört, an unſe⸗ rem Horizonte zu glänzen, und das Licht wahrer Liebe kann niemals wieder unſern Pfad erhellen! Das Herz kennt keinen zweiten Frühling. Es kann in der kräftigen Wärme des Sommers erglühen, oder die reifen Früchte des Herbſtes aus ſich her⸗ vorbringen, oder der„ſtummen Vergeſſenheit“ eines
frühzeitigen Winters anheimfallen;— aber die erſten
Blüthen ſeines Frühlings, einmal verweht von den Stürmen des Mißgeſchicks, oder ertödtet durch den Froſt der Treuloſigkeit, oder verwelkt durch die noch ſicherere Hand der zerſtörenden Zeit können kein zweites Mal hervorſproſſen. Und was that Ella unter den düſtern, unheil⸗ vollen Verhältniſſen, die wir ſo eben erzählt haben? r einem kurzen Monat noch hatte ſie geſchwelgt in der Fülle des Glückes; war ihr reines Herz noch reich an fröhlichen Gefühlen; waren ihre glühenden Schwüre beſtätigt durch die Einwilligung ihrer Eltern, und die unbezweifelte Treue und Zärtlichkeit ihres Verlobten. Keine Gefahr erwartend, keinen Nebenbuhler befürchtend, an keine Schuld denkend, hatte ſie keinen Wechſel geahnt. Selbſt der Treu⸗ loſigkeit unfähig, glaubte ſie, Alberts Seele könne nur das Nachbild und Echo der ihrigen ſeyn. Armes Mädchen! ſelbſt die ſanfteſten Töne der mütterlichen
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