Teil eines Werkes 
2. Band (1839)
Entstehung
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ein unüberſteigliches Hinderniß. Ich bin nicht ſo gleichgültig gegen Ihr Wohl, theurer Albert, daß ich die Erfüllung einer Verpflichtung verlangen ſollte, durch die Sie demſelben Sturme bloßgeſtellt wären, der mich von meiner ſtolzen Höhe herabge⸗ ſchleudert hat. Nein, ich würde Ihnen ſogar ab⸗ rathen, wenn dies nothwendig wäre. Ihr Vater hat indeß mir keine Wahl gelaſſen, als ſeine Befehle zu bekräftigen, und hat ſich zur Stütze für ſein Recht auf meine Auktorität berufen. Ich bitte, ich beſchwöre Sie zu gehorchen. So ſehr ich die ſchneidende Sprache beklage, in der er mir den Ausdruck ſeiner Wünſche mittheilt; ſo ſehr ich fühlen muß, wie die“ Unſchuld und Lieblichkeit meiner tugendhaften Toch⸗

ter rückſichtslos bei Seite geworfen iſt— gleichwohl

kann ich nicht umhin, der Sachwalter, das Organ des Willens Ihres Vaters zu werden. Ella kann nie die Ihrige werden. Es iſt entſchieden. Ich habe mich in dieſer traurigen Angelegenheit auf ihre Vernunft berufen und ein unbedingtes Verſprechen von ihr erhalten, wenigſtens zu gehorchen, wenn nicht zu vergeſſen.“

„Sie werden nicht vergeſſen, Sie werden be⸗ trauert werden. Aber nöthigen Sie mich nicht durch irgend einen übereilten Schritt, die Stärke jener Liebe zu verdammen, die Sie uns allen einſt ſo

Ella. II. 5