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Geſichtspunkt aus vortheilhaft zu ſeyn. Ich achte Ihren perſönlichen Charakter zu hoch, als daß ich glauben könnte, die plötzliche Veränderung in unſerer Lage könne die treue Anhänglichkeit vermindern, die Sie ſo oft bekannt haben. Was indeß Ihre Geſinnungen ſeyn mögen, Ihr Vater nimmt keinen Theil daran; und hätte darüber ein Zweifel obgewaltet, ſo hat heute ein expreſſer Eilbote mir Gewißheit darüber verſchafft, indem er uns eine Darlegung ſeiner Wünſche überbrachte. Ich bedaure, daß er ſich ſo ſehr beeilte, und uns nicht geſtattete aus ſeinem Schweigen uns ſeine Abſichten klar zu machen; aber er hat mir nichts hinzuzufügen übrig gelaſſen als den Ausdruck unſeres Schmerzes.
„Der Graf leidet offenbar unter der Beſorgniß, das Verhältniß, das zwiſchen Ihnen und meiner Tochter beſteht, möchte gegen ſeine Intereſſen ſtrei⸗ ten und mich verleiten, Ihren Briefwechſel trotz ſeines Verbotes zu begünſtigen. Mein väterlicher Stolz ebenſo wie meine Ehre als Edelmann würde hinreichen, mich gegen eine Verbindung einzunehmen, zu der Ihre Familie ihre Einwilligung verſagt; ich halte es daher für meine Pflicht, allen Briefwechſel zwiſchen Ihnen und Ella zu unterſagen. Unſere veränderte Lage und die vergleichungsweiſe Armuth, der wir anheimgefallen ſind, bilden für Eure Heirath


