Teil eines Werkes 
2. Band (1839)
Entstehung
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Ich bin überzeugt, fügte der Baron freund⸗ lich aber feſt hinzu,Du bedarfſt der Autorität elterlicher Vorſchrift nicht bei einer Sache, in der Deine weibliche Würde auf dem Spiele ſteht. Ich habe nicht nöthig von Dir zu verlangen, daß Du Deinen Briefwechſel mit Albert nicht wieder aufneh⸗ men ſollſt.

Ihr Zutrauen, theurer Vater, verſetzte Ella mit niedergeſchlagenen Augen, denn ſie erinnerte ſich früherer Vorgänge,wird in dieſem Falle nicht ge⸗ täuſcht werden. Ich unterwerfe mich jener Liebe, die bisher die Schwäche der Kindheit beſchützt, und die Unerfahrenheit der Jugend geleitet hat, fügte ſie hinzu, indem ſie wechſelsweiſe den Baron und ſeine Gattin mit einem bittenden, ſchutzſuchenden Blicke anſah.

Wir haben nur Deinen Vortheil, nur das Glück unſerer Kinder im Auge, bemerkte die Ba roneſſe, während ſie ihre Tochter zärtlich umarmte.

Indem ich völlig verzichte auf die Ausſichten meiner Jugend glänzende Träume, die beim Erwachen ſchwinden! fühle ich, daß ich meinem Entſchluſſe treu bleiben werde, aber gedenken Sie, theuerſte Mutter, daß ich nicht verſprechen kann, zu vergeſſen.

Ich will Deine Gedanken nicht zurückdrängen,