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beſcheidenes Vermögen mir erlaubt, Dir auszuſetzen; und da wir den Schutz und die Gunſt des Hofes nicht mehr genießen, ſo wirſt Du auch nicht mehr für würdig gehalten werden, als Gattin Alberts in das Haus Roſenthal einzutreten.“
Ella antwortete nicht, ſie war zu ſchmerzlich überzeugt von der Wahrheit der Folgerungen ihres Vaters, obgleich ſich ihr Stolz gegen eine unwill— kommene Aufnahme, die ſie erfahren könnte, em⸗ pörte; und ſie wartete geduldig auf den Schluß des Geſprächs.
„Es würde Deinem Alter und Geſchlechte übel anſtehen, meine Ella,“ fiel die Baroneſſe ein,„und mit unſerer Ehre völlig unvereinbar ſeyn, wollteſt Du den Grafen Albert an die Bande erinnern, die zwiſchen Euch beſtehen.“
„O Mutter, theure Mutter!“ rief Ella weinend, indem ſie ihr Geſicht an dem mütterlichen Buſen verbarg.
„Verbanne dieſe Thränen, Du vergiſſeſt das edle Geſchlecht, von welchem Du abſtammſt. Glaube mir, mein theures Kind, mein Herz müßte mich ſeltſam täuſchen, wenn Albert nicht ein ächter, ehren⸗ hafter Edelmann wäre,“ bemerkte Frau von Linden⸗ berg mit dem überredendſten Tone.


