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„Ich hätte beharrt— ich war entſchloſſen,— das iſt genug!“
„Sie haben viel gewagt,“ verſetzte der Prinz.
„Längſt lernte ich Gefahren verachten. Der gegenwärtige Augenblick entſchädigt mich für Jahre lang ungeſtillte Sehnſucht!“ rief Florville mit gedämpfter Stimme.
„Ich glaubte nicht, daß ich ein ſo ſtarkes In⸗ tereſſe einflößen könnte,“ verſetzte Reichſtadt freund⸗ lich; dann ſetzte er mit würdevoller Miene hinzu: „Ihre Botſchaft muß eine geheimnißvolle oder gefährliche ſeyn, da ſie den Schutz der Finſterniß und Heimlichkeit ſucht.“
„Es iſt eine Botſchaft der Liebe!“ rief Flor⸗ ville feuriger.„Ich komme als treuer Abgeſandter Ihrer kaiſerlichen Anhänger, ich komme, dem Sohne Napoleon's unſere Huldigung anzubieten!“
„Sie überraſchen mich. Bis jetzt iſt mein Leben dahingefloſſen, nicht beachtet und nicht erheitert durch menſchliche Anhänglichkeit. Das Andenken meines Va⸗ ters iſt meiner Erinnerung theuer. Ich kann mir vor⸗ ſtellen, daß ſeine geiſtige Ueberlegenheit ſeine Herrſchaft noch überlebt hat. Sprechen Sie, haben Sie meinen Vater gekannt?“ fragte Reichſtadt leidenſchaftlich.
„Einſt genoß ich dieſe Ehre, und rühme mich meiner unwandelbaren Anhänglichkeit an die Sache,


