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der ſeine nächſten Anverwandten abtrünnig wurden. Sollten Eure Hoheit meine Worte bezweifeln, ſo kann dieſes Zeichen Ihnen Ueberzeugung geben; denn Ihr Herz muß es erkennen, wenn Ihre Er⸗ innerung es nicht vermöchte,“ verſetzte Florville, in⸗ dem er die theure Reliquie hervorzog.
Der Prinz ergriff ſie haſtig, blickte ſie zärtlich an, öffnete ſeine Bruſt, zog ein mit Brillanten beſetztes Medaillon hervor und verglich deſſen Inhalt mit der Haarlocke, die er in der Hand hielt. Beide waren von gleicher Farbe, nur war die von Flor⸗ ville übergebene leicht mit Grau vermiſcht.
„Mein Vater!“ ſeufzte der Herzog, indem er ſie ehrerbietig an ſeine Lippen drückte und zugleich auf ſeinen Geſellſchafter einen Blick warf, in dem ſich Neugierde und Zärtlichkeit vereinigten.
„Jetzt werden Eure Hoheit vielleicht meinem Zeugniß Glauben ſchenken!“ ſagte der Fremde.
„Fahren Sie fort;— ich ſetzte keinen Zweifel in Sie, ich war nur erſtaunt,“ rief der Jüngling.
„Sollten auch die Einzelheiten meiner Geſchichte Sie ermüden,“ rief Florville,„die Hauptſache der⸗ ſelben muß für das Gefühl eines Sohnes anziehend ſeyn!“
„Warum zögern Sie? Ihre Worte haben bereits
meine Aufmerkſamkeit, meine Neugierde lebhaft erregt. Ella. I. 16


