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„Dafür,“ rief Florville(denn kein Andrer war es),„für dieſen Augenblick habe ich bis heute gelebt, und für den Genuß dieſer ſchwermüthigen Freude hätte ich mein Leben hingeben können! Laſſen Sie mich dieſes Antlitz betrachten, das eine ſchmerzliche, aber koſtbare Erinnerung mit ſich führt—“ 8
„Sie glauben, ich gleiche meinem Vater,“ unterbrach ihn Reichſtadt mit Unbefangenheit;„Sie ſind vielleicht ein Franzoſe?“
„Ich bin ein Franzoſe, Sire, ein treuer ergebe⸗ ner Franzoſe!“
„Ein Franzoſe!“ wiederholte der Prinz,„ein Franzoſe in Schönbrunn! Welcher Zufall oder welche
Abſicht hat Sie hierher geführt?“
„Jahrelanger Vorſatz und die Wünſche eines Volks haben mich vor Ihr Antlitz geführt!“ rief er.
„Sie haben die Wachen getäuſcht!“ verſetzte Reichsſtadt;„hüten Sie ſich, die Dienerſchaft zu
wecken!“ fuhr er fort, indem er einen warnenden
Finger erhob. „Meine Anweſenheit iſt die Folge meines feſten Entſchluſſes, und ich bin durch den Erfolg belohnt,“ antwortete der Fremde. 3 „Hatten Sie eine abſchlägige Antwort erhalten?“ fragte der Herzog.


