Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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Hoheit, ſich Bewegung zu machen, was durch die ſitzenden Beſchäftigungen den ganzen Tag über ſo nöthig geworden ſei. 4

Nein, ich ziehe Ruhe vor, verſetzte der Jüng⸗

ling,und Ihre Unterhaltung hat mich angezogen.

Ich wünſche den Palaſt nicht zu verlaſſen.

Veränderung iſt Ihnen anempfohlen, mein Prinz, ſagte der Jeſuit; Sie ſind zu lange ein⸗ geſchloſſen geweſen; laſſen Sie ſich überreden, ſpa⸗ zieren zu gehen oder zu reiten.

Veränderung, ja, Veränderung mag wohl⸗ thätig ſeyn, ich erkenne es an, antwortete Reich⸗ ſtadt;aber die regelmäßigen Gärten, abgemeſſenen Spaziergänge und engen Alleen von Schönbrunn gewähren in ihrer verhaßten Einförmigkeit keine

Veränderung. Wenn Eure Hoheit wählen wollten, ſagte

der Arzt ehrfurchtsvoll. 3 4

Sprechen Sie, gnädiger Herr, Sie haben nur Ihre Wünſche auszudrücken, verſetzte der Beicht⸗ vater milde.

Meine Wünſche! wiederholte der Herzog,

ſey es ſo; Dank für Ihre gütige Aufmerkſamkeit! Aber ich bin nicht in der Stimmung, den Palaſt zu weerlaſſen.