Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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je

Der Prieſter ſprach noch immer von einem

Wechſel der Beſchäftigung, indem er Lindenberg

anſah, wie um von dieſem unterſtützt zu werden. Was beläſtigen Sie mich ſo! rief der Jüng

ling ungeduldig,laſſen Sie mich hier bleiben.

Während dieſer Worte näherte er ſich einem vorzüg⸗ lichen Flügel, der in einer großen Niſche ſtand. Er ließ ſeine Finger leicht über die Taſten hingleiten und entlockte ihnen Töne von ausgeſuchter Reinheit und Erhabenheit. Einige Augenblicke ſpielte er Bruch⸗ ſtücke verſchiedener Melodieen, deren harmoniſche Ver⸗ bindung er kunſtgerecht durchführte; dann ging er von ſeinen phantaſtiſchen Verbindungen zu einer ſchönen Va⸗ riation von Mozart über, in welcher Zartheit und reli⸗

giöſe Feierlichkeit ſich anmuthig paarten. Hierauf fiel

er beinahe unbewußt in die geheimnißvollen überwälti⸗ genden Inſpirationen Beethoven's ein, deſſen Genius er hoch zu achten ſchien. Mit den großartigen Erzeug⸗ niſſen dieſes Compoſiteurs können die Productionen keines andern Genius, weder von lebenden, noch von verſtorbenen Tonſetzern, verglichen werden. Die Erha⸗ benheit ſeiner Concertſtücke ſteht gegenwärtig einzig da im Gebiete muſikaliſcher Meiſterſchaft. Kein anderer Compoſiteur hat in demſelben Grade die kräftigſte Har⸗ monie, das rührendſte Pathos mit allen jenen über⸗ raſchenden Wirkungen von Licht und Schatten ver⸗

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