Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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wird bald aufhören zu exiſtiren, oder wenigſtens werden ſie in den Stand zurücktauchen und ſich da⸗ rin verlieren, aus welchem ſie durch die zauberhafte Gewalt des mächtigen Herrſchers erhoben wurden. Eines nach dem Andern verſchwinden die verſchie⸗ denen Glieder des urſprünglichen Stammes von der Bühne des Lebens. Noch wenige Jahre, und nichts wird mehr übrig ſein von der einſt blühenden und glänzenden Dynaſtie, welche eine Zeit lang über ganz Europa herrſchte nichts als ihre Kunde in dem eiſernen Blatt der Geſchichte.

Zu der Zeit, von welcher wir zuletzt ſprachen, war die von Natur ſchwächliche Geſundheit des Her⸗ zogs von Reichſtadt augenſcheinlich weit entfernt von Wiederherſtellung, und die beſchränkte, entkräftende Luft von Schönbrunn war nicht geeignet, die ſicht⸗ lichen Verwüſtungen der Krankheit aufzuhalten oder die zunehmende Schwermuth ſeines Geiſtes zu ver⸗ bannen. Der Glanz des Hofes, weit entfernt, ihn von dem Ueberdruß zu befreien, der ihn verzehrte, ſchien der tiefen Niedergeſchlagenheit zu ſpotten, die auf ſeiner jugendlichen Stirne lag. Geſättigt von den Erzeugniſſen der ſchönen Künſte, liebte es der Prinz nicht mehr, die kräftigen Schönheiten der Bildergallerie zu betrachten; denn die Gemälde der

Jugend, Geſundheit und Freiheit, welche er

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