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Der Vater Alberts(Enkelſohn des urſprüngli⸗ chen Käufers der Beſitzungen, von welchen die Würde herrührte,) war eine ſonderbare Miſchung aus den zweifachen Elementen, denen er ſeine Stellung in der Geſellſchaft ſchuldig war. Der Stolz auf ſeinen Rang verband ſich in ihm mit dem Geldſtolz, und ſittliche Erniedrigung war die Folge; denn nichts kann enger verbunden ſeyn, als Stolz und Niedrigkeit, ſo ſehr auch Beides auf den erſten Anblick ver⸗ ſchieden ſcheinen mag. Ungezügelte Sucht nach Titeln iſt der Gipfel des Stolzes, und es gibt keine Schlechtigkeit, zu der der Stolz nicht herab⸗ ſtiege, um ſeinen Zweck zu erreichen; kein Sklave iſt ſo knechtiſch, wie ein Hofmann, keine Erniedrigung gleicht derjenigen, welcher ſich die Großen unter⸗ werfen. Der wahre Adel liegt in der Seele und begleitet oft hohe Geburt, in Folge des Bewußtſeyns davon, was man dem Andenken abgeſchiedener Treff⸗ lichkeit ſchuldig iſt. Im wahren Adel iſt eine Ein⸗ fachheit, eine Unabhängigkeit, welche jene kleinlichen Zuthaten des äußern Scheins verachtet, an denen die Armſeligkeit ſtets klebt, und der Emporkömmling hält ſtets zäher an ſeinem Rang und Stand, als der Beſitzer einer längſt begründeten Stellung, die ihm unbeſtritten zugeſtanden iſt, und die er deshalb ohne Anſtrengung behaupten kann.


