Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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Die Natur, das fühlte er, hatte ihn zum Staats⸗ mann gebildet, er glaubte, auch zum Philanthropen;

un mit Einem Worte, er glaubte ſich zur Förderung

des Glücks und der Wohlfahrt ſeines ganzen Ge⸗ ſchlechts berufen.

Aber unzählige Schwierigkeiten umringten ihn, und drohten ſeine Beſtrebungen zu vereiteln; denn wie ſich die Energie ſeines Geiſtes zu erheben ſuchte, fühlte ſie ſich geſeſſelt und gehemmt durch pecuniäre Verlegenheiten.

Dies allein wäre hinreichend geweſen, einen

gewöhnlichen Geiſt zu hemmen und zu demüthigen; aber je mehr ſich die Schwierigkeiten häuften, deſto glühenderes Verlangen trug Friedrich, ihrer Herr zu werden. Dieſelbe jugendliche Unreife, welche ihm die Ausſicht auf baldigen Erfolg auf dem dornigten Pfad der Politik verſchloß, ſpornte ihn zugleich zu einer noch eifrigeren Verfolgung deſſelhen an. Er⸗ fahrung würde gezögert haben bei einer Wahl, wo die Begeiſterung ausdauerte.

Voll Vertrauen auf den Umfang ſeiner Kräfte ſtemmte er ſich ſo dem Strome widriger Umſtände entgegen; denn wie er mit ungewöhnlichen Talenten begabt war, ſo beſaß er auch in hohem Grade jenen ſichern Takt im Handeln, der ihn in den Stand