Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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die Sonnenbergen! Du Graf Sondersl Olympie iſt dein! Komm zu deiner Olympiel

Büuͤrger drang darauf, erſt Ferdinands Mutter zu ſehen.

Jetzt flog ſie mit ihnen die Paar Schritte über die Gaſſe nach ihrem Hauſe, und wollte die Thür Olympiens oͤffnen. Sie ſtand athemlos.

Olympie, rief ſie durch die Thur nffaſſe, dich! erhohle dich! aber mach geſchwind! geſchwind! denn hier ſteht er!

Sie öffnete nun leiſe die Thür. Erröthend ſtand Olympie da, das Auge an den Boden ge⸗ heftet; aber das ſchöne Geſicht glänzte von Freude und Glück.

Nun Ferdinand, nun mein Bruder! O ich kann nicht mehr! Das Herz bricht mir vor Freude, vor Wonne, vor Entzücken.

Nein, nein, Bürger! rief ſie die Haͤn⸗ de vor die Augen legend nich kann es nicht ſehen,

wenn ſie ihm die Hand gibt. Die Freude reißt

meine Seele in Stuͤcken. Ferdinand, dir bin

icch treu geweſen! bin ich nicht? bin ich nicht,

DOlympie? Ferdinand beugte vor Olympien ſein Knie.

Iſt es denn? 11 fragte Olympie, nicht den

Knienden, ſondern die Andern. Da nahm Ferdinand ihre Hand, und nur mit einer leichten Ohnmacht ſiel ſie an ſein Herz.