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daran zweifle ich ſo lange, bis ich mehr höre, als Worte.
„und thuſt Unrecht, Schweſter,“ ſagte der Graf ſanft—„denn daß die Frau von Son⸗ nenberg meines geliebten Fritzens Frau ge⸗ weſen iſt, kann ich recht gut beweiſen.“ Er zog ein dickes Taſchenbuch voll Papiere hervor.„Der Oberſt, meine theure Schweſter Sonnenber⸗ gen, ſchrieb mir, die heutige Geſellſchaft beträfe den Grafen Sonders, und die Frau von Son⸗ nenberg würde mit in der Geſellſchaft ſeyn.“
„Ich bath ihn darum, lieber Herr Schwager; denn Sie liebten meinen Fritz, Sie waren ſein Freund.“
„Das ſollen Sie ſehen. Ohne daß Sie es wußten, hatte er mir alles entdeckt. Denn er wollte Ihnen kein übles Beyſpiel geben. Hier, liebe Frau Schweſter, iſt Ihr Copulations⸗Schein, hier das Blatt aus dem Kirchenbuche! Hier der Taufſchein Ihres Sohnes aus Lonato in aller Form! Und hier in dieſen Briefen, liebſte Marie,“ ſetzte
er weinend hinzu—„von ihm an mich, leſen Sie, wie unendlich er Sie liebte, und, o Gott, wie nahe er ſeinen Tod ahnete!“
Der Graf umarmte ſeine Schwaͤgerinn. Boi⸗ fen rief:„Zum Seufel!“ Iſabelle ſchrie auf: „O Jeſus!“ Sie ſtürzte in der Sonnenber⸗ gen Arme, und dann war ſie fork.—


