Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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Das weiß ich; aber dennoch fordere ich die Rechte meines Sohns zurück, da ich ihn nun aner⸗ kannt habe.

Nun entſtand eine Todtenſtille, die kein Athem⸗ zug unterbrach. Der Oberſt war ſtill.

Da Sie ſelbſt geſtehen, daß gar keine Be⸗ weiſe da ſind, ſagte die Praͤſidentinn, ſich zur Güte zwingendſo thäͤte man am beſten, man

ſchwiege überall, wie Sie es Willens waren.

Das iſt zu ſpaͤt; ſeit Herr von Boiſen das Geheimniß der ganzen Stadt mitgetheilt hat. Ich kann nicht ſchweigen. Der Juſtiz⸗Director hat mir gerathen, die Meinung der Familie des Grafen Sonders zu hören, und dann dem Fürſten die Entſcheidung ganz zu überlaſſen, wie viel Glauben mein Wort verdient.

Haben Sie nicht einen Brief, ein Wort von des Grafen Hand? fragte der Oberſt.

Nicht ein Wort; alles verſchlang die See.

Ich wollte, es waͤre noch die alte gute Sitte, ich wollte für Sie auf Tod und Leben in die Schran⸗ ken treten, und behaupten, es iſt Ihr Sohn! Das würde Ihren guten Willen beweiſen, Herr Oberſt, aber nicht die Wahrheit.

Sie zweifeln doch nicht an der Wahrheit mei⸗ ner Ausſage, Frau Praͤſidentinn 2 fragte die Mutter ſtolz.

In Wahrheit, Frau von Sonnenberg,

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