Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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Geheimniß aus: ſo iſt es Ihre Schuld. Denn ich hätte es ewig verſchwiegen; ich mußte es ewig verſchweigen.

Ich ſoll Euer Gnaden nicht verſtehen.

Ich habe Sie gewarnt, Herr von Boiſen. Und nun leben Sie wohl!

Das iſt meine Unterredung mit ihm geweſen. Ich mochte nachher überlegen, liebe Agnes, ſo viel ich wollte, ſo ſchien mir, was ich gethan, ſo am beſten gethan. Ich halte mich an den Him⸗ mel. Kommt das Geheimniß ohne mein Zuthun aus, dann ſey mir es ein Wink des Himmels, die Wahrheit zu ſagen, es entſtehe daraus, was da will.

Zuweilen iſt mirs, als haͤtte das Geſchick die⸗ ſen Boiſen an unſichtbaren Fäden, und er thut, was er nicht will, und jauchzt, wo er zittern ſollte.

Und findet dein Mann es gut, Agnes, was ich thue, ſo ſoll er mir rathen, auf welche Weiſe ich mein Geheimniß entdecken muß.

75.

Der Juſtizdirector billigte, was die Frau von Sonnenberg gethan hatte. Man muß das Schickſal nicht heraus fordern; aber fordert das Schichſal den Menſchen auf: dann muß man ſte⸗

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