Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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gibt mir Muth.

Wie haben ſie mein Geheimniß erfahren?

Sonſt nicht ein Wort mehr. Er wurde ſtutzig, da er mich ſo heiter ſah. Er fuhr fort:Ein Zufall brachte mich nach Hai⸗ debüren, und ein Zimmer, das nur von dem Ihren durch eine Breterwand getrennt war. Ich wußte von nichts, bis Euer Gnaden mit Ihrem Taubert zu reden anfingen von Ihrem aus⸗ geſetzten, geliebten Sehn, von dem Prediger in Holm.

Ich war neugierig, eine Dame zu ſehen, der das Schickſal das Glück gab, ſich ſo ſpät noch der verſtohlnen Freude einer verbothenen, aber glücklichen Liebe ſo zu erfreuen. Ich ſah Sie, und erſtaunte, da ich Euer Gnaden erkannte, die Frau von Sonnenberg, die den Ruhm einer im⸗

mer ruhigen, ungeſtörten Wenbeit hat. Ich freu⸗ te mich, daß ich Euer Gnaden Jugend mit mei⸗ ner vergleichen durfte. Ihr Geheimniß ruht un⸗ bewegt in dieſer Bruſt, und der Preis meiner

Verſchwiegenheit ſey Ihre Unterſtützung meiner Lie⸗

be bey Olympien. Der Unverſchaͤmte! Aber doch mußte ich erſt

durchaus wiſſen, ob er nichts von dem Vater wuß⸗ te. Er wußte nichts, er hielt meinen Sohn für die Frucht einer geheimen Ausſchweifung. Er ſage⸗

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Er küßte meine Hand.Ihre Freundlichewr