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Wie erſtaunte ich, da er anhob:„Sie wiſ⸗. ſen, meine gnäͤdige Frau, daß eine Jugendunbe⸗ ſonnenheit die Verbindung zwiſchen mir und dem
Fraͤulein Olympien zerriſſen hat. Ich liebe aber
das Fraͤulein ſo unendlich, daß ich endlich mich
entſchloß, Sie zu der Vermittlerinn zwiſchen mir
und Olympien zu machen.“
„Mich?“ fragte ich im höchſten Erſtaunen.
„Ja„Sie; denn ich weiß, wie maͤchtig Ihr Einfluß auf die Mutter und auch beyde Fraͤulein iſt. Wenn Sie wollen, Sie, fo iſt der Oberſt auch nicht mehr gegen mich.“
„Ich bedaure, Herr Kammerherr,“ antwor⸗
tete ich ruhig nicht; denn es machte mich beſtürzt, daß dieſer Menſch ſich an mich wendete.„Dahin⸗
ter ſteckt etwas,“ rief's in meinem Innern.„Ich bedaure; ich miſche mich nie in ſolche Sachen.“ „Ich weiß doch aber, daß Sie nicht ganz gleichgültig gegen Olympi ens Verbindung mit mir geweſen, und auch nicht ohne Einfluß auf Olympiens Entſchluß geblieben ſind.“
„Der Unverſchäͤmte, dachte ich. Er hielt feſt ſein Auge auf mich„ wie ein Mörder auf das Schlachtopfer, das er ermorden will.“
„Da wiſſen Sie etwas, was Niemand ſonſt
weiß,“ ſagte ich laͤchelnd.
„Ganz eigentlich, Euer Gnaden, weiß ſich,
was Niemand ſonſt weiß. Ich, und ich allein, theile ein Geheimniß mit Euer Gnaden, was*
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