Es war nur noch eine Nacht zwiſchen der Verheirathung.
Iſabelle, wie ein Er gel vom Himmel, trat mit ihrer Allmacht dazwiſchen. Sie rettete ihre Schweſter vom Elende, dem größten Böſewicht aufgeopfert zu werden.
Boiſen hat ein Mäͤdchen verführt, und ei⸗ nen Sohn mit ihr. 3
Iſabelle entdeckt es, ich weiß noch nicht, auf welche Weiſe. Ste gab in dieſer Nacht ihrer Schweſter die Beweiſe; und ie Verbindung zwi⸗ ſchen Boiſen und Olympien war auf ewig getrennt.
Aber dennoch ließ ich meine Hoffnungen fal⸗ len; denn Olympiens Pater iſt höchſt erbit⸗ tert, beſonders auf meinen Sohn, dem er alle Schuld zuſchreibt. 3
Iſabelle aMeiahat Muth; obgleich ſie nicht ſagen kann, worauf er ſich ſtützt.
Ich war noch iwmer krank, weil der Prediger aus Holm, der noch hier iſt, die Mutter ja. ſe⸗ gleich erkennen wuͤrde.
Ich ſpreche Niemanden als Iſabellen. Olympie darf nicht zu mir.
Nun läßt ſich dieſen Morgen der Kammerherr
von Boiſen melden. Ich erſtaune, und ich
nahm ihn an; denn ich hoffte etwas zu erfahren. 3 Ich empfing ihn wie eine Kranke, und bieß
ihn ſcen.


