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Mutter würde das Geheimniß nicht eine Stunde lang verwahren können, ſo zuwider iſt ihr die Sonnenbergen mit ihrer bürgerlichen Demuth.“
Madame Sartili wich nicht einen Zoll breit von ihrer Forderung, ſo ſehr auch der Graf ſich k—uͤmmte und wendete. Sie drohete, ſich dem Fürſten zu Füßen zu werfen, und Gerechtigkeit zu fordern; und vor dem Fürſten zitterte der Graf, ſeit Iſabelle bey ihm geweſen war.
„Aber dann, Signora,“ ſagte er— ge⸗ ben Sie Ihr Wort, zu ſchweigen!“
Stolz antwortete die Signora:„Ich mache Bedingungen, nicht Sie; denn ich bin beleidigt nicht Sie!“
Dann ſollte ſie ſich verbindlich machen, daß Ihrer Tochter Sohn nie weitere Anſprüche an ſeinen Vater oder ſein Vermögen machen ſollte.
„Ich? für den Knaben? Hat er Rechte: wie könnte ich ſie ihm nehmen? Er mag ſein Recht vertheidigen, wie ein Mann. Ich habe ihn ver⸗ theidigt!“
„So breche ich alle Verhandlung ab, Sig⸗ nora!“
„Auf Ihre Gefahr, Herr Graf! Er verführte meine unſchuldige Tochter, mit einer Liſt, welche ihm die Hölle einblies. Das Kind iſt ſein Sohn. Das allein will ich ſo feyerlich wie möglich aner⸗ kannt wiſſen. Ich will! Ich will durchaus, Herr Graf! Lebten wir in Italien, ſo waͤrk ſe


