du, was ſich aus der Sache machen läßt? Ich ſtehe dir fuͤr Olympiens Hand.“
„Wie ſo? Laß deine Weisheit hören. 67
„Du ſetzeſt der tugendhaften Frau von Son⸗ nenberg das Meſſer an die Kehle, gerade wie deine Madame Sartili, und ſagſt: Entweder Olympien oder ich ſchieße Ihre Ehre in Grund und Boden.“ Das überlegte Boiſen.„Wie kann ſie mir Olympien ſchaffen, auch wenn ſie wollte?“
„Pah! ſie muß ihren Sohn entfernen; ſie zieht den Oberſten, meine Mutter auf ihre Seite. Mein Alter, das laß dir geſagt ſeyn; iſt mit Leib
und Seele unſer! Olympie iſt weich und bieg⸗
ſam wie Wachs. Iſabelle aber iſt wie das Schick⸗ ſal unerbittlich. Was kann ſie allein? Die Son⸗
nenbergen mag ſehen, wie ſie dich bey Olym⸗
pien wieder weiß macht. Ich gebe die Sache noch nicht verloren. Nur dieſe Sartili, eine wahre Iſabelle—
„Sie verlangt nicht Geld, nicht meine Hand nur meinen Nahmen, und ich, heiße ich Graf Son⸗
ders: ſo mag in Italie n mein Sohn einen an⸗ dern Nahmen fortſetzen. Ich bin ohnehin der letzte
Boiſen. Ich habe das meiner Mutter erklaͤrt..
Vor dieſem Weibe habe ich gezittert: vor Niemand ſonſt. Aber ſchweig, damit ſie alle in unſerer Ge⸗ walt bleiben. Ich bitte dich, ſchweig! Die Sön⸗ nenbergen muß ſehen, daß ſie ſicher iſt. Meit ie
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