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darn gewöhnen, den ehrloſen und nahmenloſen Bankert in unſern Geſellſchaften zu ſehen.
„Ob ihr Sohn weiß, daß ſie ſeine Mutter iſt, bezweifle ich; denn Bürger iſt in ihr Haus, ſo viel ich weiß nicht gekommen; daß ſie aber Luſt hat ihn mit dir zu verſchwaͤgern, iſt dir wohl nicht mehr zweifelhaft.
„Ich ſtehe ihr nur im Wege, gerade ich, der Erbe der Guͤter des Grafen So nders, der ihr ſo verhaßte Erbe. Der Zufall hilft ihr! die närriſche Liebe Iſabellens zu ihrem Retter, die Sar⸗ tili, die der Teufel gerade hierher füuhrt, und die⸗ ſer verdammte Bürger mit ſeinem Briefe.
„Da haſt du das Schickſal, die Tugend, das Leben, eine kleine Weltgeſchichte, wo die Heuche⸗ ley noch ſchlimmer als die freye jugendliche Luſt ſchleichend dem Laſter den Krieg erklärt, ſich mit allem Theaterpomp der Empfindſamkeit, des hohen Pathos, des vergeltenden Schickſals behängt: und unter dem Veſtalenſchleyer ſchlüpfen hübſche Ban⸗ kerte hervor, welche die Tugend zum Tode weiht, und das Herz, ſtatt von Tugend zu gluͤhen wie man glaubt, glüht von recht derber ſinnlicher Be⸗ gierde! Da haſt du die eine Hälfte des menſchlichen
Geſchlechis! die andere treibts nicht beſſer, aber ſie
will doch ehrlich und nicht beſſer ſeyn, als die Na⸗
tur den Menſchen machte. Was ſagſt du nun?’", Der Huſar lachte laut und anhaltend.„D
ſollteſt eine Weltgeſchichte ſchreiben! Aber begreif


