Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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ging nun auch ins Dorf, erkundige mich nach dem ausgeſetzten Kinde. Die Bauern ſagten, daß die Mutter des Kindes bey dem Pfarrer geweſen ſey.

„Ich erkundigte mich ſo genau, daß ich nicht irren kann:„Dieſer Braune iſt ihr Sohn!“

„O was iſt denn nun ſchlimmer: ich, der ich einen Sohn unter der Obhuth einer wohlhabenden Mutter verlaſſe, oder dieſe tugendhafte Mutter, die ihren Sohn an das Ufer des Meeres ausſetzt, wo ihn die erſte Welle in das Grab hinab ſpülen kann?

„Ich kam zurück, du weißt mit welcher Freude.

„Ich frage hier noch. Es iſt gerade die Zeit, wo die Frau von Sonnenberg als Mädchen mit ihrer Mutter auf Reiſen geweſen iſt, und auf einer geheimen Reiſe, ſo daß ihre näͤchſten Freunde nicht

pußt haben, was ſie daraus machen ſollten. Die Mutter kommt zurück, und die Tochter bleibt in Jutland bey ihrer Tannte, der Abtiſſinn.

„Hat das Geſchick dieſen Bürger hierher geſchickt, mich zu entlarvpen, ſo ſendete mich das Geſchick nach Holm, die Heuchlerinn zu entlar⸗ ven. Und wir werden Sie entlarven, meine gnaͤ⸗ dige Frau!

„Sieh, nun kam ſie hier an. Sie hört, daß ihr Bankert Olympien liebt. Sie zieht Iſa⸗ bellen an ſich. Sie haͤckelt ſich an dein Haus, an den Oberſten. Sie bittet den Mahler zu Tiſch, der Oberſt muß 15) bitten. Man will die Welt K*

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