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Braune erzogen hat. Merke auf, das iſt der Mahler!
„Wer weiß, was ſich daraus machen läßt, denke ich laͤchelnd, und das Geſchie hat viel dar⸗ aus gemacht.
„Ich wohnte in Haidebüren nahe bey Holm. Ich ſtehe in der Thür, und ein Wagen hält. Frau von Sonnenberg ſteigt aus, ſo gut vermummt als ich, ohne weibliche Pezleitung. Was ſucht die hier? denk' ich.
„Sie haͤlt ſich hier in eben dem Wirthshauſe, worin ich bin, heimlich auf. Der Bediente wird weggeſchickt, und Frau von Sonnenberg ſitzt einſam auf ihrem Zimmer, und ſeufzt.
„Mein Zimmer war von ihrem durch eine Breterwand getrennt. Ich konnte ziemlich hören, was im Zimmer geſprochen wurde.
„Der Bediente, der weggeſchickt iſt, kommt zurück.
„„Es iſt Ihr Sohn, Ihr Gnaden!“ ruft er—„die Zeit trifft zu. Fünf und zwanzig Jahr. Ich höre von einer Korbwiege, von einem Pudel, von dem theuren Geliebten. Ich häͤtte faſt laut auflachen mögen, da ich hinter dieſem Königsman⸗ tel der reinſten ſtolzeſten Tugend das Herz voll ver⸗ ſtohlner befriedigter Begierden ſah.“
„ Sie ging ſelbſt zwey Mahl nach Holm zu dem verhaßten Buͤrger. Es war ihr Sohn. Sie beſe eben ſo heimlich wieder ab, und ich— ich


