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deine Frau nicht Mutter wird! Sie wird dir die unverſöhnlichen Rachegöttinnen ans Licht bringen!
Nachher ſchrieb er, da der Praͤſident ſich an ihn wendete, um ſich mit ihm auszuſöhnen:„Ihr habt die edelſte Familie gehaßt, den Nahmen Balke. Ich müßte mich ſchlecht auf das Geſchick verſtehen, wenn deiner Mutter Fluch es nicht ge⸗ gen deinen Nahmen bewaffnet! Zittere du, ſo oft der Nahme Balke genannt wird!“
Da ſiel ihr jetzt ein, und ein Schauer nach dem andern ergriff ſie.
„Das iſt kein Zufall, mein Sohn!“ ſagte ſie mit zitternder Stimme.„Das iſt— die Hand— des Schickſals.“
Boiſen laͤchelte boshaft; aber er ſchwieg.
„Schickſal oder Zufall!“ rief er—„mei⸗ ne Rache habe ich, und die ſoll mir kein Ge⸗ ſchick aus der Hand winden. Dieſe Sonnenber⸗
gen iſts, die iſt mein Geſchick! die iſt's; kein Andererl"„.
„Ich möchte wiſſen, was du mit der Son⸗ nenbergen haſt,“ ſagte der Huſar, da die Mutter hinaus war.
„So höre, und ich will den Schleyer von einem ſo genannten tugendhaften Charakzer ab⸗ ziehen.“
„Dieſe Frau von Sonnenberg liebte als zein junges Madchen meinen Oheim, den Grafen
Fritz. Mein Oheim hatte eine entſchiedene Ab⸗


