Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

war gerettet. Er eilte nach Hauſe, ſeinem Freunde

die frohe Rachricht zu bringen. So begegnete er den beyden Herren. Sein Gang war keck und ſtolz, wie der eines römiſchen Triumphators. Sein Ge⸗ ſicht lächelte vor Freude.

„O, wäaren meine Blicke Todespfeile!“ rief Boiſen.

Sie kamen zu Hauſe an.

„Aber wie kam das alles? ¹ fragte der Hu⸗ ſar.„Wie kommt mein Brief in Olympiens Hände? Wie die Anerkennung deines Sohnes?“ Dein Brief? Wo erhielt ich ihn denn? Him⸗ mel, o Himmel! Ich erhielt ihn eben, da ich den Handel mit dieſem verwünſchten Bürger hatte.

O zum Teufel! jan! Ich zog mein Taſchenbuch, worin der Brief lag, hervor, um eine Rechnung zu ſuchen, und vergaß ſie einzuſtecken, gerade da er ins Zimmer trat, um mir die ſhon⸗ Helena⸗ abzujagen.“

„Man verbrennt ſolche Briefe nach dem Le⸗ ſen. Aber ſoll ich an Zauberey glauben; denn DOlympie wußte um Mitternacht geſtern noch

nicht ein Wort. Iſabelle, glaub mir, es iſt. Iſabelle!“

Da riß die Präſidentinn die Thür auf, und ſagte:„Iſabelle hat den Mahler befreyt. Sie iſt bey dem Fürſten geweſen; und ich fürchte, die, Sonnenberg iſt ihre Helferinn.“

„Getroffen! getroffen, liebe Mutter!“