Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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ich meine Braunen— wird dir unverdächtig ſeyn?4¹

„Vollkommen!“ 3

„Nun denn, Herr Braune kennt, denk ich, die junge Dame mit dem Kinde recht genau. Er war früh Morgens in dem Hauſe, und oft bis Mitternacht.“

Das empörte Olympiens Herz.„Verlaͤum⸗ der!“ ſagte ſie leiſe.

„Er wurde verhaftet, weil er der Polizey verdächtig wurde, und nun“— hier bückte er ſich lachend—„ich muß erröthen!— nun nahm ich ſeine Stelle ein, und wurde von Mutter und Toch⸗ ter recht freundlich aufgenommen. Ich hoffe, Olym⸗ pie, dem Zeugniſſe des Mahlers wirſt du glauben, wenn auch nicht meinem.“

„Eben deinem glaube ich, 2 ſagte ſie mit dem ſtärkſten Unwillen, den ihre ſanfte Natur hervor⸗ bringen konnte. Sie zog ſeinen Brief hervor. „Oder hat dich auch Jemand mit dem Piſtol in der Hand gezwungen, dieſen Brief zu ſchreiben? Herr von Boiſen,“ fuhr ſie mit der Würde der belei⸗ digten Jungfrau fort, ihm den Brief zeigend— „wollen Sie alle Anſpruüche an mich auf ewig auf⸗

geben, oder ſoll ich dieſen Brief, der Madame Sar tili und ihre verführte Tochter betrifft, vorleſen 2 ℳ

Er warf einen Blick auf den Briaf, und er⸗ Lsfont. die Pfarre ꝛc. III. K.

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