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„Nein! bis Zehn blieb die Mutter bey ihr, und ich hielt an ihrer Thür Wache, bis ſie ſchlief.“ „So iſts gut! Ich bin der Unruhe müde!“ Um neun Uhr waren Boiſens verſammelt; der Prediger ſaß im Nebenzimmer. Der Vater mußte Olympien wecken laſſen. Sie hatte ſehr ſüß geſchlafen.. Sie erſchrack, da ſie ihren Vater ins Zimmer treten ſah. Er nahm ſogleich ihren Arm, und führte ſie, unaufhörlich redend über den glücklichen Tag, in den Saal. Der Graf Sonders trat ihr entgegen. Boi⸗ ſen küßte ihre Hand; der Praſident lachte laut. Die Mutter erblaßte, die Praͤſidentinn blähete ſich auf: der Huſar triumphirte, und Olympie, mit Peiner ungewöhnlichen Röthe auf den Wangen, ſchlug das Auge auf, und ließ es wieder ſinken, „Liebes Kind!“ hob der Pater feyerlich an. „Erlauben Sie mir, Vater, einige Worte u ſagen! Es ſind Perſonen da, die ein naͤheres Recht auf den Herrn von Boiſen haben, als ich je erwarten kann. Er hat eine Verbindung mit einer Signora Sartili geſchloſſen, welche ſo heilig iſt, daß ich— Es lebt ein Sohn von dem Herrn von Boiſen.“ Das war ein Donnerſchlag für Alle.— „Haben Sie von dem Fäbelchen nun endlich auch gehört, Olympie?“ —„Von dem Fabelchen? Frau Praͤſidentinn, ich


