Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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„Die eben bab⸗ ich ihm genommen. Schach matt!“

„Aber er wird laͤugnen. Er wird auf eine Un⸗ terſuchung dringen. Seine Familie wird ihn unter⸗ ſtützen, Ihr Bruder, Ihr Vater, Iſabelle! Für die ſanfte Olympie iſt jeder Tag ein Ge⸗ burtstag. Was läßt ſich nicht beſchönen? was nicht verhöhnen? Aber wenn er läugnet, ſo— leuchte ein Mahl her Mütterchen!“— Er nahm aus ſei⸗ ner Brieftaſche den Brief, den er in Boiſens Taſchenbuche gefunden hatte, gab ihn Iſabel⸗ len—„wenn er laͤugnet: ſo zeigen Sie dieſen Brief von Ihrem Bruder vor, und ſagen Sie: Schach matt!“

Iſabelle las den Brief.„Er iſt von mei⸗ nem Bruder. Olympie wird, fürcht' ich, keinen Gebrauch davon machen.“ Sie gab ihn der Amme, ihn Olympien zu geben.

Bürger begleitete Iſabellen bis vor das Haus der Frau von Sonnenberg.

Bürger küßte ſie herzlich, und ſagte:„Olym⸗ pie ſchläft, Ferdinand ſchlaft; aber die Freund⸗ ſchaft wacht!“

„O wie ſüß werden wir ſchlafen, wenn ſie endlich glücklich ſind! Morgen!“

1„Morgen!“ Sie gingen auseinander.

„Nun,“ ſagte der Baron am andern Mor⸗ gen zu ſeinem Sohn—„hat Olympie Nie⸗

manden ge ſprochen? 74