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„O,“ ſagte Boiſen, im halben Triumphe— „ſo ſiege ich doch einmahl über einen von dieſem Geſchlecht! O ich möͤchte ſehen, welche Augen er machen wird, wenn er hört: Olympie iſt Boi⸗ ſens Frau! Fahrt zum Teufel!“
5.
Ifabelt⸗ kam zu der Frau von Sonnenberg. Sie hatte ſie nicht verlangt.
„Das iſt ſonderbar!“ ſagte Iſabelle nach⸗ denkend—„und mein Vater ſagte mir es ſo an⸗ gelegentlich, ſo unxuhig möchre ich ſagen, und mein Bruder, der mich an den Wagen beglei⸗ tete,— ja, auf ſeinem Geſichte lag ein falſches Lächeln, das jetzt mein Mißtrauen erregt.“ Aber ſie vergaß es; denn ſie redete mit der Frau von Sonnenberg von dem theuern Ferdinand.
Da kam die Amme getreippelt, und trug auf ihrem Geſichte ſchon ſehr wichtige Nachrichten.
„Mein gutes Kind, mein Bellchen,“ hob ſie ſchnell athmend an—„wo fang ich an, dir zu erzählen? wo hör' ich auf? Olympie iſt Braut von Boiſen, und— Iſabelle ſchrie laut auf:„ſag, es iſt nicht! O ſag, es iſt nicht!“
„Iſt Braut! und morgen ſchon ganz früh iſt die Trauung. Ich hab's von Olympien ſelbſt⸗
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