Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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„Was wollen Sie denn, wenn Sie nicht ſeine Hand und nicht Geld wollen?“

„Seinen Nahmen.“

„Er ſoll ſeinen Sohn feyerlich anerkennen, er ſoll ihn als ſeinen Sohn von ſich erben laſſen, ſo wenig er ſelbſt will. Meine Gismonda ſoll von ihm ſeinen Nahmen erhalten, das iſts, was ich verlange, und ſeine Familie ſoll dieſe Acten mit unterzeichnen.“

„Das ſind ſeltſame Forderungen, Madame! Wiſſen Sie, wenn ſeine Familie Notiz von der Begebenheit nimmt, daß Sie als eine Mörderinn angeklagt und beſtraft werden können?“

„Auf ſeine Gefahr, Herr Graf! Ich habe, das faͤllt mir oft ein, wenn ich an die Verführung dieſes veraͤchrlichen Böſewichts—“

„Madame!“

„Und an den langen Jammer meiner Tochter denke, ich habe ſchon zu lange gelebt. Das mußt ich wagen, habe es gewagt, und wage es, Herr Graf! Ein Zittern dieſer zürnenden Hand weni⸗ ger, und das, was Sie Mord nennen, war ſchon geſchehen. Aber ich habe doch zu lange unter den Menſchen gelebt, Herr Graf, um nicht zu wiſſen, daß Sie meine Verhaftung eben ſo ungern ſehen würden, als ich. Und ſichrer iſt der Elende darum

nicht. Mein Sohn, Herr Graf, weiß ſeinen Nahmen jetzt; und fehlte meine Hand, ſo fehlt

ſeine nicht. Er hat dann Mutter und Schweſter

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