.
meiner nicht iſt!
— 107—
ren, ihm den Nahmen Graf Sonders zu ge⸗ ben, und das ganze Vermögen der Grafen Son⸗ ders, deren Nahmen mit ihm und dem Bruder der Frau von Boiſen ausging. Indeß wurde doch der Polizeydirector gehohlt. Er erklarte zwar, daß Madame Sartili in aller Form Rechtens verhaftet werden könnte, ſobald Herr von Boi⸗ ſen klagen wollte.
„Unmöglich!“ rief der Guͤnſtling—„Un⸗ möglich!“ die Mutter.
Auf etwas anderes wollte ſich der Director nicht einlaſſen, der Günſtling eben ſo wenig.
„Man muß,“ ſagte er endlich—„die Ita⸗ lienerinn mit einer Summe Geld abkaufen; denn darauf iſt es abgeſehen. Und ſagen Sie Ihrem Sohn, Nichte, er ſoll mir lächr noch ein Mahl ſe kommen.“
Der Graf fuhr zu Madame Sartili, um in fünf Minuten die Sache abzumachen.
Madame Sartili ſagte dem Grafen recht offen, daß es ihr nicht um Geld zu thun ſey, ſondern um Ehre.
„Was fordern Sie? doch nicht ſeine Hand?7 „Nein! böhte er ſie meiner Tochter, wir wür⸗ den die Hand dieſes veräͤchtlichen Menſchen e aus⸗ fhlagen! 2 „Madame, er iſt mein Verwandter!!? „Ich bedaure Sie! Ich danke Gort, daß er


