Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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Boiſen, Sie haben eine eigene Kunſt im Vei ſchwinden. Da ſteht alles, ſchreiben Sie „Was ſoll ich ſchreiben?“ fragte er, ſeine Angſt hinter einem Lacheln verbergend. 4„Daß Gismondens Sohn Ihr Sohn iſt.“ 8„Wie weiß ich das?“ „Leſen Sie, hier iſt der Taufſchein, und rech⸗ nen Sie von dem Tage des Balles.“¹ „Madame, ehe ich ſchreiben kann— überle⸗ gen Sie wohl, meine theure Signora— eine Er⸗ kundigung bey Ihrem Wirth nach meinem Nahmen Boiſen, nach dem Range meiner Familie hier im Lande, wird Sie belehren, daß, wäre ich ein Böſewicht, liebte ich Gismonden nicht, und meinen Sohn, daß Sie hier in einer gefährlichen Lage waͤren!“ „Das weiß ich zur Genüge, daß man mit Leuten Ihres Gelichters immer in Gefahr iſt. Das habe ich ſeit drey Jahren überlegt. Aber Sie ha⸗ ben nicht überlegt, mein Herr, daß es gefaͤhrlich iſt, einer Mutter, wie mir, ein Kind zu ermorden⸗ Schreiben Sie!“ „Nicht eher, als ich weiß, ob das mein Sohn iſt. Ihre Art zu leben hier, die Gegenwart die⸗ ſes Herrn hier, macht mir Vorſicht nöthig.“ „O Mutter!“ ſchrie Gismonda füͤrchter⸗ lich auf, warf das Kind heftig auf den Sofa, und 5 weendete ſich raſch zu dem Boͤſewicht um, mit den