Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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„Mutter—, deſto beſſer! deſto beſſer, Herr Kam⸗ merherr von Boiſen! den Nahmen will ich doch aber merken!“

„Ich hatte Gründe, Ihnen meinen wahren

Nahmen eine Zeit lang zu verſchweigen.“

„Die haben Sie jetzt nicht mehr?⸗ 7

„Eine unendliche Leidenſchaft für meine Gis⸗ monda!

„Ihre Gismonda? Gut, ſo darf ich Sie nicht erinnern, daß Sie Gismonden ihre Hand verſprachen, daß das Ihr Sohn iſt, den ſie an das gebrochene Herz drückt. Sie erkennen ſie alſo an? deſto beſſer, glauben Sie mir, deſto beſſer! Gut, Herr von Boiſen, ſo geben Sie uns jetzt ſchrift⸗

lich, daß Sie meine Tochter, als Ihre Gattinn, meinen Enkel, als Ihren Sohn, anerkennen.“

„Recht gern; nur muß ich bitten, daß es dann noch einige Tage verſchwiegen bleibt.“

„So lange Sie wollen, Herr von Boiſen; aber jetzt, da ich Ihren Nahmen kenne, entgehen Sie mir nicht wieder.““

„Wie, zweifeln Sie doch, gute Mutter! um jeden Zweifel aus dem Wege zu raäumen, ſol⸗ len Sie morgen mein gerichtliches Geſtaͤndniß haben.“

„Gut! gut! Morgen! Aber heute, mein Herr, verlange ich zwey Worte von Ihrer Hand, the Sie dieſes Zimmer verlaſſen; denn Herr von