Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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Flamen des Zorns, und den Zuckungen des Ab⸗ ſcheus auf dem Geſichte.

„Hohn! Hohn noch, Teufel! zu deiner Zer⸗ ſtörung!“ rief die Mutter, und ſie zog das Piſtol mit einem Griffe unter einem Tuch hervor.

Sie drückte ab, und die Kugel riß von ſeiner Schulter das goldne Epaulet. Ihre Hand war mit dem zweyten Piſtol bewaffnet.

Der Böſewicht, dem es nicht an Muth fehl⸗ te, ſtellte ſich dicht an Gismonden, und die Mutter wagte nicht zu ſchießen.

„Ich will ſchreiben,“ ſagte er, und er ſtellte ſich zum Schreiben, ſo daß ſeyn Gohn in der

Schußlinie war. „So ſchreib, was ich diktire, Böſeiiht

Er warf einen Blick auf ſeinen Freund; aber der war zu feig, zu thun, was er dachte, die Frau zu entwaffnen. 4

Er ſchrieb, daß er Gismonden verführt, und dann ihr die Ehe freywillig. verſprochen habe; daß Gismondens Sohn ſein Sohn ſey, und daß er die Gülltigkeit ſeiner Eheverſprechung an⸗ erkenne..

Er war in Perzweiflung.

„Es könnte wahr ſeyn,“ hob die Sartili nun ruhig an—„womit Sie vorhin droheten. Ich bin hier fremd und ohne Schutz; aber nicht ohne einen Racher, mein Herr von Boiſen!

Laſons die Pfarre ꝛc. III. ⁸8