Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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te ſeine Hande, und ſah die Officiere nicht, die den Oberſten begrüßen wollten, und nahm die atlaßne lange Schleppe hoch auf den Arm, und lief dem Oberſten vor zu Braune, und wieder Purück zum Oberſten, ihn zu treiben, weil er ſo langſam ſchritt, und der Oberſt, ein alter Apo⸗ ſtelkopf, beſah ſich Braunen mit frohen Bli⸗ cken, und ſchlug den Takt ſeines Regimentsmar⸗ ſches zu ſeiner Freude mit der aufgehobenen Hand, die er um Braunen ſchylug, um ihn an das Herz zu drücken!„Worte, mein lieber Sohn, habe ich nicht!“ rief er leiſe; aber der ganze Saal konnte es hören, ſo durchdringend war ſein Baß—„denn ich bin Soldat; aber Thaten habe ich, und ein Herz! Und dieſes Maͤdchen da,“ fuhr er fort, auf Braunens Hand, die er hielt, mit den Fingern der andern Hand trom⸗ melnd—„liebe ich wie meine Ehre, weil ſie ſo muthig iſt, und ehrlicher als hier alle,“ ſetzte er fliſternd hinzu.„Und die haſt du mir gerettet, lieber Junge!“ Er endigte mit einem tüchtigen Schlage auf Braunens Schulter! und dann gab er ſeinen Officieren Gehör.

Da trat herein—„ach!“ ſeufzte Iſabel⸗ le, und wendete den Blick auf Braunen— „der iſt mein Bruder!—“ Er trat herein, in der glanzenden Gardehuſaren⸗Uniform, Olym⸗ pien äaͤhnelnd, aber ohne Charakter; neben der Uniform, ſo nannte Iſabelle ihren Bruder,