Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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lens Freude fuͤrchtete, ein, und mit einer Freu⸗

de, die ſie ihrer Schweſter nachmachte:„O wie

wird meine Mutter ſich freuen! Kommen Sie!“

Sie brachten ihn zu der Mutter, und Fer⸗ dinand ſagte in ſich:„Nein, Bürger hat Unrecht, es iſt jetzt anders!“

Aber er blieb gegen Olympien fremd, in ehrerbiethiger Ferne.

Eben dieſen Abend war die erſte große Ge⸗ ſellſchaft bey dem Baron. Der Künſtler trat an Iſabellens Seite in den Saal.

„Mein Freund, Herr Braune,“ praſen⸗

tirte ihn der Baron den wenigen Anweſenden mit

freundlicher, warmer Großmuth.„Ich habe dem 3

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Fürſten ſchon geſchrieben, daß ſie hier ſind,“ ſetz⸗ 1

te er hinzu. Er erzählte des Fürſten Achtung

für den Künſtler; von ſeiner Tochter Rettung

nicht ein Wort.

Da trat durch die geöffnete Flügelthür ein Schwarm Damen, eine nach der andern. Iſa⸗ belle ſtand mit finſterm Blick neben Braune,

und ſagte, ihn lächelnd anſehend:„Sagen ſie mir, welche Ihnen gefäallt; mir nicht eine!“Hin⸗ ihnen folgte der Baroninn Bruder, Oberſt eines Regiments, und Iſabelle hing an ſeinem Halſe mit lautem Freudengeſchrey, und der Oberſt warf Hut und Stock hin, um ſeine Belle in die

Höhe zu heben und ſie zu küſſen.

Und ſie focht mit ihm und erzählte und küß⸗