Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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kete ſich auf dem ſchnurgeraden Wege an das Herz ihrer Schweſter hin.

Sie hatte ihr alle Tage noch etwas von Fer⸗ dinanden zu erzählen, was er geſagt, was er gedacht, was er gethan hatte. Jſabelle war im⸗ mer um ihn gewefen. 3

Die wilde Hummel, die ſonſt mit ihrem Reh im Garten und Felde umherſchwärmte, drängte ſich jetzt mit einem warmen Herzen, mit einer ge⸗ waltſamen Leidenſchaft an das Herz ihrer Schwe⸗ ſter, und Olympie ſah ja wohl, daß das Ge⸗ heimniß, was ſie ſo jungfraͤulich in den dunkeln Tiefen ihrer Seele unberührt bewahrte, ihrer Schweſter nicht entgangen war⸗ Aber Olympie ſah zugleich vie Unmöglichkeit des Gelingens, und ſo ſtellte ſie dem Entſchluß Ifabellens, ihr das gefährliche Geheimniß zu entreißen, den fe⸗ ſten Entſchluß entgegen, es ſich nicht entreißen zu laſſen..

Und ſo naͤherte ſich die Zeit, da ſie in die Re⸗ ſidenz abreiſen ſollten.

Iſabelle hörte den Vater den Tag der Ab⸗ reiſe beſtimmen, und ſie ſtürzte in Olympiens Zimmer, und rief:„wir ſehen ihn wieder, Olym⸗ piel« 5 Sie hing an ihrem Halſe, und rief: wir ſe⸗ hen ihn wieder! Olympie, freue dich. O ich Aaebe dich, freue dich! O ſage mir doch, daß du atalic biſt, wie ich glücklich bin! Wie ichs ſage⸗