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ihre Mutter erkundigte ſich bey Iſabellen ganz leiſe, was denn Braune auf den Spaziergaͤn⸗ gen mit Olympien redete.
Iſabelle erzählte ein wenig, viel verſchwieg ſie.
Die Mutter fragte weiker; denn die Mutter hatte noch beſſer geſehen, als Iſabelle— und ſie fragte mit einer Unruhe, mit einem Eifer, mit
einer Neugierde, die Iſabelle an der weiſen,
ruhigen Mutter nicht gewohnt war, nach Dingen, die Kleinigkeiten waren, ob Olympie viel nach Herrn Braune fragte, was er machte; ob Herr Braune viel von Olympien mit ihr redete; und da Iſabelle rathſelhaft antwortete, ging die Mutter näher heraus, und Iſa belle erzaͤhl⸗ te ihrer Mutter alles, und verrieth gar nichts. Aber bey dieſer Gelegenheit ſah ſie mit Schre⸗
cken, welchen viel höhern Werth ihre Altern auf
den Adel legten, als auf ihre Rettung durch Braune.
Olympie liebt ihn, er liebt Olympien Er iſt mein Retter! Ich muß ihm helfen! das war Iſabellens klarer Plan, den ſie aber mit jedem Tage in dem denkenden Köpfchen, und in ihrer warmen, vollen, liebenden Bruſt heller aus⸗ arbeitete.
Sie wollte vorerſt von Olympien das Ge⸗ ſtaͤndniß ihrer Liebe, und in der That, ſie arbei⸗
Laſont. die Pfarre zc. III. CG
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