Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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te Familie, die mäͤchtige Familie meines Vaters, die Sonnenberge gegen mich auf, und gegen meinen Sohn!

Daß ich die öffentliche Meinung gegen mei⸗ ne Heirath, weil ſie heimlich war, habe, iſt ohne Zweifel. Was will ich machen, ich allein, gegen die Boiſens, gegen die Sonders, gegen die Sonnenberge?

Wer, o wer wird auf meine Seite, und auf meines Sohnes Seite treten? Wer? Sprich: wer? Nicht ein Mahl die Mutter; denn, ich habe einen Sohn, werden ſie ſagen, fuͤr den ich ſchweigen ſoll⸗ te. Ach, für meinen zweyten Sohn kann ich bür⸗ gen. Fuͤr den!

Und nun, geliebte Agnes, das Schrecklich⸗ ſte ven Allem, bey deſſen Gedanken ich jedes Mahl ſage, mit Zittern, o war es Recht, war es Recht⸗ daß er und ich gegen den Willen ſe ines Paters die Verbindung ſchloſſen? O iſt Schuld da; wie viel iſt denn davon Strafe?

„Wiſſen Sie denn auch, Ihr Gnaden, wenn Sie Ihren Sohn nun wieder gefunden haben, wer er iſt, wie er iſt? Ein armer Prediger, ſagten die Bau⸗ ern, war ſein Erzieher. Euer Gnaden, der junge Menſch tritt nun auf ein Mahl durch den Rahmen Graf Sondersrecht hoch. Solche ſchnelle Weran⸗ derungen thun ſelten gut. Ich denke, das Ge⸗ heimniß muß nun erſt recht geheim bleiben—