hat mich verwirrt gemacht. Auf einer Watte, wie man's da nennt, Ihr Gnaden, auf einer Sand⸗ bank, mitten im Meer.“
„Hat man—
„— ein Kind gefunden.“
„Gott! Wann? wann? er hat doch gefragt?“
„Gerade um die Zeit vor fünf und zwanzig Jahren, im Sommer; den Tag konnte man nicht ſagen.“
„O, um Gotteswillen! wer, wer hats?“
„Der damahlige Prediger, er hat das Kind wie ſeinen Sohn erzogen.“
„Wo iſt er? lebt er? O Taubert, Er hat nichts gefragt? Wir wollen hin. Daß ange⸗ ſpannt wird!“
„Man wies mich auf die Pfarre, wo jetzt die Tochter des Predigers⸗wohnt.“
„Und er ging nicht?“
„Durft ich denn? Wenn es Ihr Sohn iſt, wie ich feſt glaube, muß es denn nicht noch im⸗ mer beſtaͤndig ein Geheimniß bleiben?“
„Ein Geheimniß, wenn es mein Sohn iſt? — das verhuͤthe Gott! Laßt anſpannen!"
Taubert bath mich, erſt zu überlegen, da ja ein Tag keinen Unterſchied machte. Er ſtellte mir alle die Schwierigkeiten vor, wenn jetzt ein Sohn aus dieſer heimlichen Ehe zum Vorſchein kaͤme.—
Ach Agnes, ſo wenig ich auch überlegen


