Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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hielt Wort. Er und meine Mutter nahmen das Geheimniß mit ins Grab.

Mein alter Bedienter und ich ſind die Einzi⸗ gen, die um das Geheimniß wiſſen. Auch ich wollte es mit in mein Grab nehmen. Wozu auch unter die Menſchen bringen, was das Grab ver⸗ ſchlungen hat!

Ich erzog meinen Sohn, den ich von meinem zweyten Manne hatte, mit der zärtlichſten Mutter⸗ liebe. Aber, o du geliebte Agnesl ein ſtiller Gram, der ewig nicht weichen wollte, machte mich faſt ungeſchickt zu dieſem Geſchäft.

Mein Sohn liebt mich; aber ich war doch zu weich gegen ihn.

Da übergab ich ſeine Erziehung einem Man⸗ ne, und ich lebte doch den Sommer durch in der Schweiz am Züricherſee, wo ich ungeſtört dem ſü⸗ ben Gram und dem Andenken an die Verlornen nachhaͤngen konnte.

(Fortſetun g).

DO und wie, wie himmliſch hat ſich alles ge⸗ andert! Ich habe ihn wieder gefunden; ich ha⸗ be meinen Sohn wieder, meinen theuern, verlor⸗ nen Sohn! O hoͤre!

Meine Tante, die Abtiſſinn in Jütland, Greibt mir, ich moͤchte eilen, zu ihr zu kommen⸗ wenn ich ſie noch ein Mahl ſehen woller. Ich reiſe dahin; ach, und in der Naͤhe von

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