Teil eines Werkes 
3. Band (1816)
Entstehung
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lein lebte noch!

Bord zu ſtuͤrzen. Man haͤlt mich, ich befehle, ich drohe, ſie ſollen umkehren, und meinen Mann ſuchen, der gewiß noch auf einem Balken vom ver⸗ brannten Schiff von den Wellen umhergetrieben wird. Mein Bedienter ſchüttelt den Kopf.

Er iſt todt, ſchluchzt er endlich hervor er iſt todt! Wir haben ihn ja Alle geſehen!

Geſehen? rief ichwie denn? wo 2

Ein fallender Balken hat ihm die Bruſt zer⸗ ſchmettert, in dem Augenblick, da er in das Boot mit dem Kinde will. Sie haben ſeinen Leichnam im Boote gehabt, und mein Bedienter hat noch ſein Taſchenbuch aus ſeinem Rocke gezogen, ſeine Uhr, ſeinen Ring von ſeinem Finger, ehe ſie den ganz zerſchmetterten Leichnam ins Meer verſenkt haben, waͤhrend ich in tiefer Ohnmacht liege.

O Agnes, Agnes! ich ſah mit verlangen⸗ den Blicken den dunkeln Todesabgrund an, auf dem ich ſchwamm. Gott perzeihe es mir: ich zwei⸗ felte an der ewigen Liebe!

Die Wiege meines Sohnes hatte er eben ge⸗ tragen, da er von dem ſtürzenden Maſte oder Bal⸗ ken zerſchmettert wird. Vater und Sohn 0 Agnes! Vater und Sohn ſind in einer Mi⸗ nute in den Abgrund verſunken, und ich, ich al⸗

Ich wurde mit meinen Leuten ans Land ge⸗

ſetzt. Ich wußte es nicht mehr.

Lafont. die Pfarre ze. III. B