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In dem Augenblick erſcholl ein graͤßliches, aber kurzes Geſchrey aus dem Schiffe.
Wir horchten. Alles iſt ſtill. Auf ein Mahl bricht von allen Seiten eine Flamme empor, und
lodert am Maſte hinauf, und die Segel wer⸗ den flammende Flügel. Ein ſchrecklicher Anblick! 8 Ich ſchrie auf; ein allgemeines Geſchrey ent⸗
ſteht; denn unſer Schiff war mit lauter brennba⸗ 3 ren Sachen beladen. 3 Man verſucht den Brand zu löſchen; aber alles ſtand den Augenblick in Flammen. Die Boote wurden ausgeſetzt. Man laßt mich in das Boot hinab, mit Gewalt hinab; denn ich ſchrie nach meinem Sohn. Da ſehe ich meinen Mann. Er trägt die Wiege mit dem Kinde. Man will ſie ihm ab⸗ nehmen. Er ſteigt die Leiter hinab. Ich ſehe ihn— ſtürzen, höre einen Knall, ſehe die Flam⸗ me verſinken mit dem Schiffe ins Meer, ſchreye auf, will mich hinausſtürzen, meinem Manne zu
* Hülfe, meinem Sohne.. n
Man haͤlt mich, ich ſin e in Ohnmacht. Ich komme zu mir, ich werfe angſtlich wilde Blicke um mich her. Meine Leute ſchwimmen in
gen. Ich ſchreye laut mit Verzweiflung nach Hülfe, und man kündigt mir den Tod meines Mannes und meines Sohnes an.
Ich mache aufs neue den Verſuch, mich über
Thranen. Ich ſtrecke ihnen meine Arme entge⸗


